Die Sharing Economy hat eine rasante Entwicklung hingelegt – vom ursprünglichen Gedanken des Teilens mit der eigenen Community bis hin zur heutigen kommerzialisierten Welt der Sharing Economy. In diesem Beitrag erfährst Du mehr zu den Anfängen sowie dem Geschäftsmodell Sharing und wie Palitree sich von dieser Entwicklung abhebt.

Die Grundidee von Sharing ist die gemeinsame nachhaltige Nutzung von Wohnraum, Fahrzeugen oder anderen Besitztümern mit dem Ziel, Ressourcen zu schonen, anderen Menschen Zugang zu Dingen zu geben, die sie sich vielleicht sonst nicht leisten könnten und so ein neues Community-Gefühl zu schaffen. Frühe Beispiele für solche Modelle sind Zipcar aus den USA – eine Art Carsharing, das auf die Reduzierung des Straßenverkehrs in den Städten abzielte, oder CouchSurfing. Durch das Bereitstellen einer Couch als kostenlose Übernachtungsmöglichkeit für Wildfremde kann man nette Kontakte knüpfen und seine Gastfreundlichkeit unter Beweis stellen – eine ursprüngliche Form des Sharing, die auch heute noch funktioniert.

Die negative Entwicklung der Sharing-Economy

AirBnB und Uber sind für viele die bekanntesten Beispiele für Sharing Economy – sehr erfolgreiche Unternehmen, die Sharing in den letzten Jahren massentauglich kommerzialisiert haben. Bei Airbnb ging es zunächst um das Vermieten privater Ferienwohnungen, inzwischen ist es zu einer Vermittlungsplattform geworden, die auch zahlreiche kommerzielle Anbieter nutzen. Uber, das Personenbeförderung in privaten Fahrzeugen zu extrem günstigen Preisen anbietet, hat in zahlreichen Ländern mit dem Protest der etablierten Taxibranche zu kämpfen. In manchen Fällen wurde Uber sogar mittlerweile verboten.

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Die Sharing Economy ist durch diese Erfolgsmodelle zu einer riesigen Industrie geworden, in der sich viel Geld verdienen lässt. Ursprüngliche Aspekte wie Authentizität, Umweltschutz und soziale Ausgeglichenheit rücken durch diese Kommerzialisierung zunehmend in den Hintergrund. So sehen kritische Stimmen durch günstige private Personenbeförderung etwa eine Zunahme des Straßenverkehrs und Verluste für den öffentlichen Nahverkehr und auch soziale Probleme wie Lohndumping oder Abbau von Arbeitsplätzen durch die günstige Konkurrenz der Online-Sharing-Angebote. Vorteile wie Entlastungen für die Umwelt, werden durch negative Effekte wie zusätzliche Reisen aufgrund günstiger Ferienunterkünfte oder mehr Konsum aufgrund des Sparens von Geld durch Sharing-Schnäppchen überlagert.

Palitree: Sharing, Sharing und nochmal Sharing

Genau hier möchten wir von Palitree einen Unterschied machen: Bei unserem Sharing Netzwerk steht neben nachhaltigem Teilen vor allem das Vertrauen im Vordergrund. Als Vermieter teilst Du Deine privat genutzte Ferienwohnung mit Deinen Freunden und deren Bekannten und kannst sicher sein, dass diese sie pfleglich behandeln. Ungenutzte Übernachtungsmöglichkeiten werden also nutzbar gemacht. Und das funktioniert eben nur über die Sicherheit. Denn Palitree wird vor allem auch von den Vermietern genutzt, die nicht über öffentliche Portale vermieten möchten, da sie keine völlig Fremden in ihrer Unterkunft haben möchten.

Als Mieter kannst Du wiederum auf die Zuverlässigkeit Deines persönlichen Kontakts zählen. Palitree steht dabei für das Teilen im ursprünglichen Sinne – Du teilst Dinge gerne mit Menschen, die Du kennst und denen Du vertraust. Durch unser Sharing Netzwerk machen wir das Teilen digital und somit zugänglich für eine größere Anzahl von Menschen. Ganz umsonst ist das natürlich auch nicht – schließlich möchtest Du als Eigentümer einer privaten Ferienwohnung auch Deine laufenden Kosten decken oder mit der Vermietung Deines Gästezimmers etwas dazuverdienen. Doch es geht nicht nur um Profit. Die Buchungsgebühren sind moderat, alle Kosten werden transparent kommuniziert und Du hast die Möglichkeit, individuelle Preisstufen und Rabatte für Familie, Freunde und Co. einzustellen. Am besten selbst ausprobieren!


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